Rudolf Steiner  | 

Restaurierung/Konservierung der Wandtafelzeichnungen von Dr. Rudolf Steiner
Während seiner mehr als 6000 frei gehaltenen Vorträge hat Dr. Rudolf Steiner immer wieder eine Tafel benutzt, um komplexe Sachverhalte zu entschlüsseln oder seine Gedanken durch eine zeichnerische Geste zu beleben. Ab 1916 begann man die Tafeln mit schwarzem Papier zu bespannen. War die Rede beendet, wurden die mit weisser oder farbiger Kreide ausgeführten Zeichnungen datiert und aufbewahrt. Etwa 1160 solcher Tafelbilder sind so erhalten geblieben. Bedingt durch die teilweise schlechte Qualität der verwendeten Papiere und die bisher unzu­reichenden Lagerbedingungen sind die Originale in ihrer Existenz gefährdet. Die Bewahrung und Bereitstellung dieser einzigartigen Kulturgüter erfordert ein hohes Mass an Verantwortungs­bewusstsein, Engagement und die Bereitstellung bedeutender Finanzmittel.
Dem Rechnung tragend beauftragte die Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung die ARGE Bestandes­erhaltung Bern mit der Erarbeitung eines nachhaltigen Konzepts zur Konservierung und Restaurierung der Wandtafelzeichnungen. Nach eingehender Prüfung des Projektbeschriebs, der Proberestaurierungen sowie der einzusetzenden Materialien wurde die ARGE 2010 mit der Umsetzung des Konzepts beauftragt.
Für das Fundraising, das Einwerben von Drittmitteln sowie die dafür notwendige internationale Kommunikation wurde ein gemeinnütziger Verein in der Schweiz gegründet.
Publikation ProDenkbilder (Pdf)
restaurierte Tafelzeichnung von Rudolf Steiner
stark beschädigter Bereich einer Tafelzeichnung
Wandtafelzeichnungen in der Peter Blum Gallery, New York
Transportbehälter für den Versand